Zahngesundheit
Zahnfleischentzündung (Gingivitis): erkennen und behandeln
Blutendes Zahnfleisch beim Putzen ist kein Grund, vorsichtiger zu putzen, sondern ein Warnsignal. Meist steckt eine Zahnfleischentzündung dahinter.
Wie entsteht eine Zahnfleischentzündung?
Sie entsteht durch bakteriellen Belag (Plaque) am Zahnfleischrand. Wird er nicht gründlich entfernt, reagiert das Zahnfleisch mit einer Entzündung. Besonders die Zahnzwischenräume sind betroffen.
Woran erkenne ich sie?
Typische Zeichen sind gerötetes, geschwollenes Zahnfleisch, das beim Putzen oder bei der Zwischenraumreinigung blutet. Auch Mundgeruch kann ein Hinweis sein. Schmerzen fehlen oft, was die Entzündung tückisch macht.
Wie wird sie behandelt?
In vielen Fällen bildet sich eine Gingivitis durch konsequente, gründliche Mundhygiene innerhalb weniger Tage bis Wochen zurück. Eine professionelle Zahnreinigung entfernt hartnäckige Beläge und Zahnstein. Wichtig ist die tägliche Reinigung der Zwischenräume.
Warum sollte man sie ernst nehmen?
Bleibt die Entzündung unbehandelt, kann sie auf den Zahnhalteapparat übergreifen und zu einer Parodontitis werden. Diese kann zu Zahnfleischrückgang und im schlimmsten Fall zu Zahnverlust führen. Früh handeln lohnt sich also.