Zahngesundheit

Zahnfüllungen: Welche Materialien gibt es?

Aktualisiert: Juli 2026 · 5 Min. Lesezeit

Kurz gesagt: Für Füllungen kommen vor allem zahnfarbenes Komposit, Keramik-Inlays und Gold infrage. Die Wahl hängt von Lage, Größe des Defekts, Ästhetik und Budget ab.

Ist ein Zahn von Karies betroffen, wird der defekte Bereich entfernt und mit einer Füllung ersetzt. Dafür gibt es verschiedene Materialien.

Welche Füllungsmaterialien sind üblich?

Am häufigsten sind heute zahnfarbene Kunststofffüllungen (Komposit). Für größere Defekte gibt es eingesetzte Inlays aus Keramik oder Gold. Amalgam wird in Deutschland kaum noch verwendet und ist stark eingeschränkt.

Was zeichnet Komposit aus?

Komposit ist zahnfarben, haftet direkt am Zahn und lässt sich in einer Sitzung einbringen. Es ist die Standardlösung für kleine bis mittlere Defekte, besonders im sichtbaren Bereich.

Wann sind Keramik oder Gold sinnvoll?

Bei großen Defekten bieten Inlays aus Keramik oder Gold eine sehr haltbare Versorgung. Keramik überzeugt zusätzlich ästhetisch, Gold gilt als besonders langlebig. Beide werden im Labor gefertigt und sind aufwendiger und teurer.

Was zahlt die Krankenkasse?

Die gesetzliche Kasse übernimmt die medizinisch notwendige Grundversorgung. Für hochwertigere Materialien wie Keramik-Inlays fällt in der Regel ein Eigenanteil an. Die Praxis klärt vorab über die Kosten auf.

Häufige Fragen

Hält eine Kunststofffüllung so lange wie ein Inlay?
Inlays aus Keramik oder Gold sind meist langlebiger, gerade bei großen Defekten. Für kleinere Füllungen ist Komposit gut geeignet und günstiger.
Ist Amalgam noch erlaubt?
Der Einsatz ist stark eingeschränkt und Amalgam wird kaum noch verwendet. Zahnfarbene Alternativen sind heute Standard.

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