Zahngesundheit

Karies: Ursachen, Vorbeugung und Behandlung

Aktualisiert: Juli 2026 · 5 Min. Lesezeit

Kurz gesagt: Karies entsteht, wenn Bakterien aus Zucker Säure bilden, die den Zahnschmelz angreift. Vorbeugen kann man mit Fluorid, guter Mundhygiene und zahnfreundlicher Ernährung.

Karies ist die häufigste Zahnerkrankung und gut vermeidbar. Wer die Entstehung versteht, kann gezielt vorbeugen.

Wie entsteht Karies?

Bakterien im Zahnbelag wandeln Zucker in Säure um. Diese Säure löst Mineralien aus dem Zahnschmelz. Passiert das immer wieder, entsteht ein Loch. Entscheidend sind also Belag, Zucker und die Häufigkeit der Säureangriffe.

Wie erkenne ich Karies früh?

Anfangs ist Karies unsichtbar und schmerzfrei. Erste Zeichen können weiße oder bräunliche Flecken, empfindliche Stellen oder Verfärbungen sein. Sicher erkennt sie der Zahnarzt bei der Kontrolle, oft mit Röntgen.

Wie wird Karies behandelt?

Im frühen Stadium kann Fluorid den Schmelz remineralisieren. Ist bereits ein Defekt entstanden, wird die Karies entfernt und der Zahn mit einer Füllung versorgt. Je früher, desto kleiner der Eingriff.

Wie beuge ich Karies vor?

  • Zweimal täglich mit fluoridhaltiger Zahnpasta putzen.
  • Zahnzwischenräume täglich reinigen.
  • Zucker und Säure reduzieren, vor allem als häufige Snacks.
  • Regelmäßig zur Kontrolle gehen.

Häufige Fragen

Kann sich frühe Karies zurückbilden?
Eine ganz beginnende Entkalkung (weißer Fleck) kann durch Fluorid und gute Pflege remineralisieren. Ein echtes Loch bildet sich aber nicht zurück und muss gefüllt werden.
Ist Karies ansteckend?
Die verursachenden Bakterien können übertragen werden, etwa von Eltern auf Kleinkinder. Deshalb keinen Löffel oder Schnuller ablecken.

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