Kinder & Familie

Arten von Zahnspangen für Kinder

Aktualisiert: Juli 2026 · 5 Min. Lesezeit

Kurz gesagt: Bei Kindern kommen vor allem lose Spangen im Wachstum und feste Spangen für die genaue Zahnstellung zum Einsatz, oft nacheinander kombiniert. Ab KIG 3 zahlt die Kasse.

Bei Kindern richtet sich die Wahl der Spange nach Alter, Entwicklungsstand und Art der Fehlstellung. Häufig werden verschiedene Geräte nacheinander eingesetzt.

Welche Zahnspangen gibt es für Kinder?

Am häufigsten sind die lose (herausnehmbare) Spange und die feste Spange mit Brackets. Dazu kommen funktionskieferorthopädische Geräte, die das Kieferwachstum lenken. Oft werden lose und feste Spange nacheinander kombiniert.

Wann ist eine lose Spange sinnvoll?

Die lose Spange kommt vor allem im Wachstum zum Einsatz. Sie steuert die Kieferentwicklung und schafft Platz für die bleibenden Zähne. Ihr Erfolg hängt stark davon ab, wie konsequent sie getragen wird.

Wann braucht mein Kind eine feste Spange?

Sind die bleibenden Zähne da und müssen einzelne Zähne genau gestellt werden, kommt meist eine feste Spange zum Einsatz. Sie wirkt rund um die Uhr und eignet sich auch für ausgeprägtere Fehlstellungen.

Was zahlt die Krankenkasse?

Ab der Einstufung KIG 3 übernimmt die gesetzliche Kasse die Regelversorgung. Eltern strecken 20 Prozent Eigenanteil vor (10 Prozent ab dem zweiten Kind), der nach erfolgreichem Abschluss erstattet wird. Zusatzleistungen sind privat zu zahlen.

Häufige Fragen

Ist eine lose oder feste Spange besser für mein Kind?
Das hängt vom Befund ab. Lose Spangen steuern das Wachstum, feste Spangen stellen einzelne Zähne genau. Oft ergänzen sich beide.
Ab welchem Alter bekommt ein Kind eine Zahnspange?
Die Behandlung startet meist zwischen 9 und 13 Jahren. Bei bestimmten Fehlstellungen wie einem Kreuzbiss kann eine Frühbehandlung früher beginnen.

Passt dazu