Zahngesundheit

Zähneknirschen (Bruxismus): Ursachen und Schutz

Aktualisiert: Juli 2026 · 4 Min. Lesezeit

Kurz gesagt: Zähneknirschen tritt oft nachts und stressbedingt auf und kann Zähne, Kiefer und Muskulatur belasten. Eine Aufbissschiene schützt die Zähne, Entspannung reduziert die Ursache.

Viele knirschen mit den Zähnen, ohne es zu merken, vor allem nachts. Auf Dauer kann das den Zähnen und dem Kiefer schaden.

Was ist Bruxismus?

Als Bruxismus bezeichnet man unbewusstes Pressen und Knirschen der Zähne, häufig im Schlaf. Dabei wirken hohe Kräfte auf Zähne und Kiefer, oft ohne dass die Betroffenen es bemerken.

Woran erkenne ich, dass ich knirsche?

Anzeichen sind abgeschliffene Zähne, empfindliche oder schmerzende Zähne, Verspannungen der Kaumuskulatur, Kopfschmerzen am Morgen oder ein Knacken im Kiefergelenk. Oft weisen auch Partner auf nächtliche Knirschgeräusche hin.

Welche Folgen kann Knirschen haben?

Langfristig können Zahnschmelz und Zähne abgenutzt, Füllungen beschädigt und die Kiefergelenke und Muskeln überlastet werden. Deshalb ist es sinnvoll, Bruxismus nicht zu ignorieren.

Wie kann ich meine Zähne schützen?

Eine individuell angepasste Aufbissschiene, meist für die Nacht, schützt die Zähne vor dem Abrieb und entlastet die Kiefergelenke. Da Stress ein häufiger Auslöser ist, helfen zusätzlich Entspannungsübungen und ein guter Umgang mit Belastung.

Häufige Fragen

Hilft eine Schiene gegen das Knirschen selbst?
Sie stoppt das Knirschen nicht, schützt aber die Zähne vor Schäden und entlastet den Kiefer. Gegen die Ursache helfen Stressabbau und Entspannung.
Zahlt die Kasse die Aufbissschiene?
Eine medizinisch notwendige Schiene gegen Bruxismus wird in der Regel von der gesetzlichen Kasse übernommen. Die Praxis klärt das im Einzelfall.

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