Fehlstellungen

Kreuzbiss: Was er bedeutet und wie er behandelt wird

Aktualisiert: Juli 2026 · 5 Min. Lesezeit

Kurz gesagt: Ein Kreuzbiss bedeutet, dass Zähne falsch aufeinanderbeißen. Er lässt sich gut behandeln, oft schon früh mit einer Gaumennahterweiterung oder einer Spange.

Die Diagnose Kreuzbiss verunsichert viele Eltern. Dabei ist es eine häufige und gut behandelbare Fehlstellung.

Was ist ein Kreuzbiss?

Bei einem Kreuzbiss beißen einzelne oder mehrere Zähne falsch aufeinander: Statt dass die oberen Zähne außen über den unteren liegen, greifen sie umgekehrt ineinander. Das kann einzelne Zähne oder ganze Seitenbereiche betreffen.

Warum sollte ein Kreuzbiss behandelt werden?

Ein unbehandelter Kreuzbiss kann das Kieferwachstum und den Biss ungünstig beeinflussen, einzelne Zähne stärker abnutzen und die Kiefergelenke belasten. Eine frühzeitige Korrektur beugt solchen Folgen vor.

Wann ist der beste Zeitpunkt für die Behandlung?

Häufig ist eine Frühbehandlung sinnvoll, weil sich der Kiefer im Wachstum leichter beeinflussen lässt. Deshalb wird ein Kreuzbiss oft schon im Grundschulalter angegangen, manchmal noch früher.

Wie wird ein Kreuzbiss korrigiert?

Je nach Befund kommen verschiedene Geräte infrage. Bei einem schmalen Oberkiefer wird oft eine Gaumennahterweiterung eingesetzt, die den Kiefer sanft verbreitert. Auch lose oder feste Spangen können einzelne Zähne in die richtige Position bringen.

Häufige Fragen

Ist ein Kreuzbiss gefährlich?
Gefährlich nicht, aber er sollte behandelt werden, um Folgen für Biss, Zähne und Kiefergelenke zu vermeiden. Gut behandelbar ist er in jedem Fall.
Was ist eine Gaumennahterweiterung?
Ein festsitzendes Gerät am Gaumen, das den Oberkiefer im Wachstum schrittweise verbreitert, um Platz zu schaffen und einen Kreuzbiss zu korrigieren.

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