Behandlung

Der Behandlungsablauf mit einer Zahnspange

Aktualisiert: Juli 2026 · 6 Min. Lesezeit

Kurz gesagt: Eine Behandlung folgt festen Etappen: Beratung und Diagnostik, KIG-Einstufung und Plan, aktive Phase mit Kontrollterminen und abschließend die Retention mit Retainer.

Wer weiß, was in welcher Phase passiert, geht entspannter in die Behandlung. Der Ablauf ist bei den meisten Praxen ähnlich strukturiert.

Wie beginnt die Behandlung?

Am Anfang steht ein Beratungsgespräch mit Untersuchung. Die Praxis verschafft sich einen ersten Eindruck von der Fehlstellung und erklärt die möglichen Wege. Danach folgt die genaue Diagnostik.

Was passiert bei der Diagnostik?

Für den Behandlungsplan werden Abdrücke oder ein digitaler Scan, Röntgenbilder und Fotos angefertigt. Auf dieser Grundlage stuft die Praxis die Fehlstellung ein und legt fest, welche Geräte zum Einsatz kommen.

Wie läuft die aktive Behandlung ab?

In der aktiven Phase bewegen Spange oder Aligner die Zähne Schritt für Schritt. Bei fester Spange wird der Draht regelmäßig nachgestellt, bei Alignern die Schiene gewechselt. Kontrolltermine finden meist alle sechs bis acht Wochen statt.

Wie lange dauert das Ganze?

Die aktive Behandlung dauert in der Regel 18 bis 36 Monate. Feste Spangen liegen im Schnitt bei zwei bis drei Jahren, Aligner behandeln leichtere Fälle oft in 12 bis 24 Monaten.

Was kommt nach der aktiven Phase?

Zum Schluss folgt die Retention. Ein Retainer sichert das Ergebnis, damit die Zähne nicht zurückwandern. Diese Phase kann viele Jahre dauern, teils dauerhaft.

Häufige Fragen

Wie oft muss ich zur Kontrolle?
Meist alle sechs bis acht Wochen. Bei Alignern kann der Abstand etwas größer sein. Die Termine sind wichtig, um den Fortschritt zu steuern.
Tut das Nachstellen weh?
Nach dem Nachstellen ist ein Druckgefühl für ein bis drei Tage normal. Weiche Kost und bei Bedarf Wachs auf scheuernde Stellen helfen.

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