Zahngesundheit

Zahnpasta: Diese Inhaltsstoffe zählen

Aktualisiert: Juli 2026 · 4 Min. Lesezeit

Kurz gesagt: Der wichtigste Inhaltsstoff einer Zahnpasta ist Fluorid zum Schutz vor Karies. Wichtig sind außerdem eine angemessene Abrasivität und für Kinder eine altersgerechte Dosierung.

Im Drogerieregal stehen Dutzende Zahnpasten. Der Blick auf wenige Inhaltsstoffe hilft bei der Auswahl.

Warum ist Fluorid so wichtig?

Fluorid ist der zentrale Wirkstoff gegen Karies. Es härtet den Zahnschmelz und macht ihn widerstandsfähiger gegen Säure. Eine Zahnpasta ohne Fluorid bietet deutlich weniger Kariesschutz.

Was bedeutet die Abrasivität (RDA-Wert)?

Der RDA-Wert gibt an, wie stark eine Zahnpasta die Zahnoberfläche abschleift. Ein mittlerer Wert reinigt gut, ohne den Schmelz zu belasten. Sehr stark abrasive Whitening-Pasten sind für den täglichen Gebrauch weniger geeignet.

Welche Zahnpasta ist für Kinder richtig?

Für Kinder gibt es Zahnpasten mit an das Alter angepasstem Fluoridgehalt. Wichtig ist die richtige Menge, bei kleinen Kindern nur eine erbsengroße oder reiskorngroße Portion. Die Empfehlungen der Praxis geben Orientierung.

Brauche ich Spezialzahnpasta?

Bei empfindlichen Zähnen, Zahnfleischproblemen oder freiliegenden Zahnhälsen können spezielle Pasten sinnvoll sein. Für die meisten Menschen genügt aber eine gute fluoridhaltige Standardzahnpasta.

Häufige Fragen

Ist teure Zahnpasta besser?
Nicht unbedingt. Entscheidend ist der Fluoridgehalt und eine angemessene Abrasivität, nicht der Preis. Viele günstige Pasten erfüllen das gut.
Sind Whitening-Zahnpasten schädlich?
Bei gelegentlicher Anwendung meist nicht. Sehr stark abrasive Varianten sollten aber nicht täglich genutzt werden, um den Schmelz zu schonen.

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