Nach der Behandlung

Retainer nach der Behandlung: Warum er wichtig ist

Aktualisiert: Juli 2026 · 5 Min. Lesezeit

Kurz gesagt: Der Retainer verhindert, dass die Zähne nach der Behandlung zurückwandern. Es gibt feste und herausnehmbare Retainer, oft ist langfristiges Tragen nötig.

Wenn die Spange ab ist, ist die Behandlung noch nicht ganz vorbei. Jetzt beginnt die Retentionsphase, die das mühsam erreichte Ergebnis sichert.

Warum brauche ich nach der Spange einen Retainer?

Zähne haben die Tendenz, in ihre ursprüngliche Position zurückzuwandern. Besonders in den ersten Jahren nach der Behandlung ist diese Gefahr groß. Der Retainer hält die Zähne stabil und verhindert einen Rückfall.

Welche Arten von Retainern gibt es?

  • Fester Retainer: ein dünner Draht, der von innen auf die Zähne geklebt wird. Von außen unsichtbar und ohne Mitarbeit wirksam.
  • Herausnehmbarer Retainer: eine transparente Schiene, die vor allem nachts getragen wird und Disziplin erfordert.

Wie lange muss der Retainer getragen werden?

Oft über viele Jahre, teils dauerhaft. Gerade anfangs ist konsequentes Tragen entscheidend. Die Praxis legt fest, wie lange und wie oft der herausnehmbare Retainer getragen werden soll.

Wie reinige ich den Retainer?

Beim festen Retainer sind gründliches Putzen und Zahnseide oder Interdentalbürsten wichtig, damit sich kein Zahnstein bildet. Herausnehmbare Retainer reinigt man mit lauwarmem Wasser und weicher Bürste, nicht mit heißem Wasser, das den Kunststoff verformt.

Häufige Fragen

Was passiert ohne Retainer?
Die Zähne können sich wieder verschieben und das Behandlungsergebnis geht teilweise verloren. Im schlimmsten Fall wird eine erneute Behandlung nötig.
Stört ein fester Retainer im Alltag?
Nach kurzer Gewöhnung meist nicht. Der Draht sitzt auf der Innenseite und ist beim Essen und Sprechen kaum spürbar.

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